Ein neues Fahrzeug für viele Bedürfnisse

Die Erhebung in den jeweiligen Gemeinden hat ergeben, dass schon heute in Unterägeri 67 und in Oberägeri 44 Gebäude (z.B. das Kurhaus Ländli) stehen, welche höher als 12 Meter sind und daher nicht mehr mit den üblichen Leitern der Feuerwehr komplett abgedeckt werden können. Des Weiteren ermöglicht dieses Gerät in beiden Gemeinden einen effizienteren Einsatz bei unzähligen Gebäuden, welche rein topographisch schwer zugänglich sind (Hanglage, Stützmauern sowie nicht befahrbare Vorplätze). Dementsprechend musste nebst der Höhe und der Reichweite auch die Wendigkeit des Gerätes berücksichtigt werden. Das neue Fahrzeug hat eine Arbeitshöhe von 27 Meter und ist in einer Minute betriebsbereit. Das neue Gerät kann durch einen Motorfahrer betrieben werden. Für das Fahren und Bedienen des Leitern-Fahrzeugs werden mindestens zehn bis zwölf Motorfahrer von beiden Wehren ausgebildet. Der Motorfahrer muss dabei im Ägerital wohnen sowie im Tal arbeitstätig sein. Die Anforderung an diese Personen sind: schwindelfrei, belastbar, technisches Verständnis, gutes Raumgefühl, Ortskenntnisse im ganzen Ägerital und das Feingefühl, mit Maschinen umgehen zu können. Da bereits die alte Motorleiter in Unterägeri stationiert war, wird das neue Rettungsgerät auch in Zukunft im Unterägerer Feuerwehrdepot seinen Platz haben. Das Gerät kann dann je nach Ereignis von den Feuerwehren aufgeboten werden. Nebst der Kernaufgabe Rettungen sind weitere mögliche Einsatzbereiche wie Unwettereinsätze (Sturmholz, Dach- und Absturzsicherung), Unterstützung vom Rettungsdienst (schonender Patiententransport), Schadenplatzbeleuchtung und unterstützender Löschangriff möglich und auch so vorgesehen.

Für Rückfragen:

Marcel Wicky, Presseverantwortlicher der Feuerwehr Unterägeri, 041 750 63 93, marcel.wicky@zg.ch

Ihre Feuerwehr Unterägeri