Rapport vom 22.11.2014

Jahresschlussrapport 2014

1. Begrüssung

Sehr geehrte Gäste, liebe Kameraden, geschätzte Damen und Herren. Ich heisse Sie alle zum Rapport 2014 der Feuerwehr Unterägeri recht herzlich willkommen.

Folgende Gäste darf ich namentlich begrüssen:

Vom Gemeinderat Unterägeri

Herr Josef Ribary, Gemeindepräsident und Alt-Kommandant

Herr Walter Bruhin, Feuerschutzkommissionspräsident

Herr Roland Müller, Vorsteher Soziales & Gesundheit

Herr Josef Iten-Nussbaumer, Finanzen

Herr Beat Iten, Schule und Bildung

Von der Gemeindeverwaltung

Frau Sylvia Derrer Pape, Gemeindeschreiberin

Herr Patrick Sigrist, Abteilungsleiter Sicherheit & allg. Dienste

Herr Urs Muff, Leiter Werkhof & alt Vizekommandant

Herr Urs Arnold, Stellvertreter Leiter Werkhof

Feuerschutzkommission und Brandschutzkontrolle Berg

Herr Josef Schatt

Leiter GFS / Vertreter Samariterverein

Herr Bruno Iten

Gebäudeversicherung und AFS des Kantons Zug

Obslt Hans Peter Spring,FW-Inspektor AFS

Vom Feuerwehrverband des Kantons Zug

Herr Herbert Blattmann

Von den benachbarten und befreundeten Feuerwehren

Oberägeri Kdt Alois Rogenmoser

Oblt Erich Duss

Lt Martin Blattmann

Menzingen Kdt Hptm Karl Nussbaumer

Oblt Werner Iten

Neuheim Wm Barbara Kessler

Baar Kdt Maj Peter Utiger

Lt Christoph Studer

FFZ Kdt Maj Daniel Jauch

Sdt Roman Jenny

Steinhausen Oblt Adrian Ineichen

Cham Kdt Maj Urs Baggenstos

Oblt Urs Wyttenwiler

Risch Ivan Koch

Fabian Durrer

Hünenberg Sdt Caren Wittkämper

Walchwil Kdt Hptm Seppi Roth

Oblt Toni Rust

Sattel Kdt Hptm Oskar Schuler

Oblt Roman Iten

Rothenthurm Kdt Hptm Albin Ulrich

Oblt René Schnüriger

Von den Partnerorganisationen

RDZ Schippers Raffael

ZSO Kdt Hptm Daniel Enzler

ZuPo-Dienststelle UÄ Markus Bucher

Altkommandanten Franz Häusler

Peter Hugener

Entschuldigungen

Landamman Herr Beat Villiger

Gebäudeversicherung Zug Leiter Herr Max Übelhart

Herr Marcel Wicky, Presseverantwortlicher FWU

Herr Hans Merz alt Kommandant

Herr Remo Stierli, Kommunikationsverantwortlicher GVU

Diverse Pressevertreter

2. Einleitung

Alle Jahre wieder wie man so zu sagen pflegt. Zum Glück nicht. Wenn ich zurück denke wo wir vor einem Jahr standen so möchte ich diese Erfahrung kein zweites Mal machen. Die sich überstürzenden Ereignisse, die Meldungen von aussen, was ist nun Richtig oder eine Notlösung. Eindrücke die prägen. Zurückblickend konnten wir trotz einer unglücklichen Ausgangslage alles zum Guten wenden.

Beni konnte mit einer würdigen Schlussfeier verabschiedet werden und die Arbeit unter dem neuen Führungsgremium aufgenommen werden. Gespräche mit dem AFS wurden geführt und somit Altlasten bereinigt, Missverständnisse beseitigt und Fehlinformationen berichtigt werden.

Eine neue Führung bedeutet meistens auch einen Richtungswechsel. Dieser konnte im letzten Jahr vollzogen werden und so wurden die Wogen welche im Vorfeld entstanden waren geglättet. Der Übungsbetrieb wurde aufgenommen, jeder konzentrierte sich auf seine Aufgaben was zu einem ruhigen Übungsjahr führte. Nebst den Übungen war noch das Projekt ADL, welches sich auf der Zielgeraden befand, fertig zu stellen.

Details zu den Übungen und der ADL werden meine Kameraden später noch liefern.

Das alles wäre aber alleine nicht zu schaffen gewesen. An dieser Stelle möchte ich mich bei bedanken. Beim AFS für die klärendem Gespräche, unserem Wehrchef Walter Bruhin für die Unterstützung während der nicht einfachen Zeit, Patrick Sigrist der uns zu jeder Zeit, objektiv mit seinem Wissen beratet und zur Seite steht, den Offizieren welche einheitlich hinter derm neuen Kommando stehen, der Mannschaft für das Vertrauen und nicht zu letzt Lt Roli Iten, Lt Marco Lüthold und Lt Dani Iten für ihre Bereitschaft mich in der Führungsarbeit zu unterstützen.

Mein Fazit zum vergangenen Jahr: Gut bis sehr gut!

3. Übungsbesuch

Auch in diesem Jahr wurden alle Übungen gut besucht. Unser Appel an die Eingenverantwortung wurde offenbar folge geleistet.

Ich hoffe das dieser Trend nicht abreisst sondern sich weiterhin verbessert.

4. Einsätze

Im vergangenen Jahr wurden folgende Einsätze geleistet.

12 Brandeinsätze

Brand Baucontainer Aegeri Seebucht

BMA Seminarhotel

BMA Entsorgungshalle Gebr. Iten, Fehlaufgebot Zupo

BMA St. Anna

Brand Höhenweg 41, durch Bewohner gelöscht,

BMA Ausgelöst durch Staubentwicklung

BMA Seminarhotel Seestrasse 8, Handtaster eingedrückt

BMA Seminarhotel, Auslösung durch Fehlmanipulation

BMA ZKB, Fehlauslösung durch Servicemann

Rauchentwicklung Kamin, Höfnerstrasse Höhe alti Sagi normaler Rauch von Heizung

BMA Zentrum Chilematt, Rauch im öffentlichen WC

BMA Zugerstrasse Alberto AG

2 technische Hilfeleistungen

Hochwasser Lutisbach, Alte Landstrasse, Hauptstrasse

Wassereinbruch Luftschutzanlage Musikschulhaus, bekannt als alte Aula

3 Elementareinsätze

Elementarereignisse, Dammbruch Lorzekanal Neuägeri, Strassenreinigung Kantonsstrasse

ab Schmittli bis Kripfelihof sowie Cholerai in Absprache mit Kant. Strassenmeisterei

Elemntarereignisse Bäume auf Strasse im Bereich Waldheim, Sprachheilschule und Bondenseeli

2 Sonstige

Traghilfe RDZ

Total gingen bisher 17 Aufgebote bei der Feuerwehr ein und es wurden 432.5 Stunden Arbeit geleistet.

Bei allen Einsätzen kamen weder Personen noch Tiere zu schaden.

5. Allgemeine Ausbildung

5.1 Rückblick

Es ist ein intensives und forderndes Feuerwehr Jahr welches nun zu Ende geht. Das 1. Halbe Jahr stand ganz im Zeichen der Einführung Reglement Basiswissen.

Nach anfänglicher Skepsis, hat die Akzeptanz in allen Zügen die Oberhand gewonnen.

Beigetragen hat sicherlich auch, dass 5 AdF sich zum Gruppenführer weiterbilden liessen und in einer Kaderübung die neue Philosophie welche vom Reglement Basiswissen ausgeht, in der Feuerwehr Unterägeri vermittelt haben. Neues braucht aber auch Abstimmungsarbeit mit den bestehenden Abläufen. So war zum Beispiel die Übungsvorbereitung und halten einer ganzen Lektion kein Thema mehr in der Ausbildung zum Gruppenführer. Diese Manco wurde dann innerhalb der Züge mit der Unterstützung des erfahrenen Kaders nachgeholt.

Nach den Sommerferien wurde dann die Ausbildung beim Kader, 2. Zug und technischen Hilfe auf die ADL ausgelegt. In mehreren Übungen wurde die Kenntnisse in der Anwendung und Taktik geschult und Erfahrungen gesammelt.

Ein Hauptaugenmerk wurde in den Zügen auf die Ausbildung / Auffrischung der 1. Hilfe gelegt.

Sehr motiviert haben die Teilnehmer aller Züge die Ausbildungssequenzen zur 1. Hilfe besucht, in dem Wissen, dass das Erlernte alles auch im privaten Bereich jederzeit zur Anwendung kommen kann.

Die Einführung des Reglement Basiswissen hat vor allem in den ersten Mannschaftsübungen zu fragenden Blicken an den Geräten gesorgt, da altbekannte Befehle nicht mehr einfach vom Chargierten kommandiert wurden. Nach einer gewissen Angewöhnungszeit haben sich die Abläufe eingespielt.

Zitat eines AdF: Im Einsatz haben wir ja immer so funktioniert…

Fazit - Jahresziele 2014 sind für die Mannschaft erfüllt.

Wie bereits erwähnt war die Einführung des neuen Reglements mit einer gewissen Skepsis und Unsicherheit begleitet (ging mir nicht anders). Wie macht man jetzt das ? Wie soll ich jetzt dies Vermitteln? etc

Je mehr Übungen abgehalten wurden, desto grösser wurde auch die Akzeptanz. Die neuen Möglichkeiten und Freiheiten in der Lektionsgestaltung werden geschätzt.

Ein neues Fahrzeug im Depot ist interessant und motivierend. Vor allem, wenn es dann noch ein technisches Highlight wie in unserem Fall eine ADL ist.

In den Kader und Of-Übungen wurden intensive Schulungen im taktischen Bereich und den Anwendungsmöglichkeiten ausgeführt. Einsatzarten, Anleiterarten und HAUS-Regel sind keine unbekannten Definitionen mehr.

Die Ziele sind erreicht, das Reglement Basiswissen ist eingeführt und ein Einsatz mit der ADL kann geführt werden.

Dies sind jedoch nur Teilziele, sowohl beim Reglement wie auch der ADL müssen wir uns weiter in der Handhabung festigen, neues dazulernen und Erfahrungen sammeln.

Alle Übungen waren gut Vorbereitet und zum Teil wurde ein erheblicher Aufwand bei der Übungsvorbereitung betrieben. Die Lektionshilfsmittel und Plakate waren bei einigen Lektionen sehr Umfangreich und eine gute Ergänzung zu den Übungsthemen. Dies wirkt sich positiv auf den ganzen Übungsbetrieb und die Motivation der Teilnehmer aus.

Etabliert haben sich auch die Kaderbesprechungen im Anschluss an die Übung in der Werkstatt.

Diese werden Konstruktiv von allen Teilnehmern geführt. Erfahrungen aus dem Übungsbetrieb der Züge werden ausgetauscht und die Verbesserungsvorschläge akzeptiert.

5.2 Rapporte & Kurse

Folgende Kurse und Rapporte wurden oder werden noch besucht.

EFK Neueingeteilte
EFK Gruppenführer
EFK Offiziere

EFK Absturzsicherung

WBK Elektrodienst

WBK Gruppenführer + Offiziere
WBK Atemschtuz

WBK Kader Verkehrsdienst

WBK Kommandant und Vizekommandanten

Feuerwehrverband Zug Fahrtraining

SVF Fahrzeuge mit alternativen Antrieben

Dräger Seminar

Dräger Gerätewartkurs AS Geräte

ERFA – Treffen:

Atemschutz Verantwortliche

Administratoren

Materialdienst & Presse

Sanität & Verkehrsdienst

Kommandanten

DV KFV

Instr. & Kdt-Rapport

5.3Ausbildung 2015

Jahresziele Mannschaft

  • - Vertiefen der Detailkenntnisse im
    Rettungsdienst / Brandbekämpfung
  • -

Jahresziele Kader

  • - Einsatzbezogene Übungslektionen mit
  • - Ausbildungssequenzen
  • - Vermittlung Detailkenntnisse im
  • - Rettungsdienst / Brandbekämpfung
  • - Befehlsgebung mittels WAS / WO / WOMIT

6. Spezialisten Ausbildung

Sehr geehrte Kameradinnen

Sehr geehrte Kameraden

Sehr geehrte Gäste

Ich möchte Euch heute etwas über unsere Spezialisten erzählen.

Beginnen werden wir heute einmal mit dem 4. Zug, die Motorspritzler. Wie ihr alle wisst, wären wir ohne diese Spezialisten ziemlich machtlos, was eine Brandbekämpfung angeht. Sie bringen uns schliesslich das Wasser von einem Bach oder See, verstärken den Druck eines Hydranten, weil wir ja wissen, dass er meistens eher zu wenig Wasser bringt. Diesem Thema wurde sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt, damit dieses Handwerk den frischen Rekruten weitergegeben werden kann und sie auf einen guten Stand gebracht werden können. Man kann es ja nicht besser lernen als bei den alten Hasen, gäll Herbi.

Nun weiter zum Verkehrsdienst. Urs hatte eine sehr gute Idee gehabt, dass er seine Soldaten soweit bringen will, dass jeder einzelne eine Verkehrsumleitung selber organisieren kann, ohne dass es einen Offizier braucht. Er hat mit seinen Leuten sehr viel Taktik angeschaut sowie das Funken. So kann sich der Einsatzleiter zukünftig voll und ganz auf jeden einzelnen Verkehrsdienstler verlassen, dass eine geeignete Umleitung gemacht wird. Ich habe gesehen, dass mit Cola-Fläschli die Übungen noch viel besser gehen.

Ösi hat im Elektrodienst super Zuwachs bekommen, darum hat er seine Übungen den frischen Rekruten angepasst. Er hat ihnen die ganze Aufgabe von den Elektrikern vermittelt, sie haben die Travostationen angeschaut und haben auch einen kantonalen Schaltkurs besucht.

Der Techzug hat sich wieder einmal an die Hebekissen herangewagt. Sehr konzentriert und wie absolute Profis sind sie ans Werk gegangen. Ich bin mir sicher bei einem Ernstfall meistern sie das glamurös. Der Spreizer und die Schere sind dieses Jahr auch wieder einmal zum Einsatz gekommen, sie haben sich bei einem Auto austoben können. Natürlich hat der Techdienst sich auch mit der ADL auseinandergesetzt und ihr Fachgebiet, was man mit einer ADL machen kann, ausgiebig geübt.

Die Sanitätler haben in diesem Jahr ihr Fachwissen an die Züge weitergegeben. ABC, BLS und AED ist für Euch alle wieder klar was gemeint ist. Schadenplatzorganisation mit der Partnerfeuerwehr ist in diesem Jahr auch auf dem Programm gestanden. Bei einer gemeinsamen Übung mit der Sanität Oberägeri hat man das angeschaut. Fixationen und Patienten-Mobilisierung war auch noch ein wichtiger Ausbildungspunkt gewesen in diesem Jahr.

Der Atemschutz hat in diesem Jahr neue Sachen zum Lernen bekommen, darum ist SÜV und ART bei den Atemschützlern heute Abend voll präsent, soviel wie sie es dieses Jahr anhören mussten. Auch konnten wir wieder einmal nach Seewen ins UFZ, wo für jeder Atemschützler sehr lehrreich gewesen ist. Es hat uns aufgezeigt, dass es sehr viele verschiedene Möglichkeiten gibt den Atemschutzeinsatz zu üben. Auch der Parcour hat jeder von uns gemeistert. Bei den Atemschützler ist natürlich die ADL während den Herbstübungen fast das Hauptthema gewesen. Jeder Atemschützler hat die Korbausbildung gelernt, den ganzen Aufbau einer Brandbekämpfung, wie auch den Rettungseinsatz mit der ADL gemeistert.

Ich bedanke mich bei allen Spezialisten für den Mehraufwand den Ihr betreibt und natürlich beim Kader, welche sehr spannende Übungen zusammengestellt haben.

So genug geredet, schliesslich sind wir ja wegen dem Essen hier und nicht wegen dem Gerede, darum wünsche ich Euch allen einen schönen Abend und einen guten Appetit.

7. Motorwagendienst

Werte Gäste, geschätzte Kameradinnen und Kameraden ich darf Euch über die Tätigkeit im Motorwagendienst im Jahre 2014 informieren.

7.1. Bestand

am 1. Januar 2014 25 Motorfahrer

davon 11 Chargierte

7.2. Fahrtraining

Das diesjährige Ziel lautete:

Jeder Motorfahrer kennt das Ausfahrkonzept

der Feuerwehr Unterägeri

Das Jahresziel wurde dieses Jahr etwas vernachlässigt, da die

neue Autodrehleiter dazugekommen ist, werden wir das Ausfahrkonzept auf das Jahr 2015 neu erarbeiten und alle Motorfahrer

einschulen. Somit wird das Jahresziel nochmal wiederholt.

Der alljährliche Gruppenchefkurs wurde in diesem Jahr am Samstagmorgen 27. April mit herrlichem Wetter zum sechzehnten Mal durchgeführt.

Der Morgen war wie alle Jahre sehr lehrreich: Büchi Rolf führte uns zu den Wasserkraftwerken im Ägerital aus welchen mit Turbinen Strom erzeugt wird, Vielen Dank Rolf für deine interessante Führung.

Ebenfalls konnten die Gruppenchefs Ihre Fahrpraxis und Ortskenntnis erweitern und festigen. Ich möchte mich bei meinen Gruppenchefs rechtherzlich für Ihre Unterstützung und Mithilfe der Fahrerausbildung an den Fahrtrainings bedanken.

Im Verkehrsdienst hat Lt. Urs Blesinger Lt. und Hans-Peter Niederberger mit Ihren Verkehrsleuten das alljährliche Fahrtrainig im Herbst durchgeführt, welches wieder sehr gut vorbereitet war. Danke Urs und Hanspeter.

7.3. Weitere Aktivitäten

Der sehr beliebte und lehrreiche Fahrerkurs für LKW in Betzholz, Hinwil vom 06. Dezember 2014 wird besucht von:

Kpl. Villiger Roger 4. Zug

Kpl. Furrer Marcel 4. Zug

Am Fahrerkurs für Lieferwagen vom 01. März 2014 in Hinwil

der zum vierten Mal durchgeführt wurde, haben Neuhold Reto und Enzo Serratore teilgenommen. Sie haben auf der Übungsanlage heikle Situationen erlebt und gelernt richtig zu reagieren wenn es rutschig oder eng wird, diese Erlebnisse müssen die Beiden hoffentlich im Alltagsverkehr nie anwenden.

Hierbei möchte ich einen grossen Dank an die Gebäude Versicherung Zug weiterleiten welche die Kosten für die Lastwagen und Lieferwagenkurse übernehmen.

7.4. Neue Fahrer

Dieses Jahr können wir drei neue Fahrer melden.

Folgende Kameraden sind bereit, mehr Verantwortung zu tragen:

Sdt. Merz Martin 4. Zug

Sdt. Inderbitzin Remo 2. Zug

Kpl. Nussbaumer Stefan 2. Zug

Merz Martin ist bereits im Besitz der entsprechenden Fahrprüfung, die er im Militär absolviert hat.

Inderbitzin Remo und Nussbaumer Stefan haben die Lastwagen Prüfung Kat. C dieses Jahr erfolgreich absolviert, dazu möchte ich Ihm nochmal rechtherzlich Gratulieren.

Martin, Remo und Stefan werden bis Ende Jahr noch den Motorfahrer-Einführungskurs und die Blaulichtausbildung absolvieren und dann in eine Gruppe eingeteilt. Am Motorfahrer-Rapport vom 9. Januar 2015 werden die beiden zum Motorfahrer befördert.

7.5. ADL und Schlusswort

Zum Schluss darf ich noch ein paar Worte über die Ersatzbeschaffung Rettungsgerät im Ägerital sagen. Mittlerweile hat wahrscheinlich der Hinterste und Letzte mitbekommen, dass die Feuerwehren Unterägeri und Oberägeri gemeinsam eine neue Autodrehleiter angeschafft hat. Man konnte immer wieder darüber lesen oder an den Gemeindeversammlungen ansehen, sogar an der Alösler Gewerbeausstellung war sie present. Aber der Höhepunkt war das Einweihungsfest der Autodrehleiter am 27. September bei schönstem Wetter im Schulhausareal Hofmatt in Oberägeri. Unter dem Motto Zusammenarbeit konnten die beiden Feuerwehren diese mit den Spezialisten präsentieren. Ich möchte mich bei der Feuerwehr Oberägeri für die Organisation bedanken. Es war ein würdiges, gelungenes und ein sehr gemütliches Fest . Die Grundausbildungen der Fahrer sowie die der Spezialisten, die mit diesem Gerät Arbeiten sind sozusagen abgeschlossen. Wir können somit bis ende Jahr die Alarmierung aufschalten und die Autodrehleiter in den Einsatz nehmen. Es hat mich sehr beeindruckt mit welcher Freude und Interesse die Fahrer, Spezialisten und das Kader an der Ausbildung teilgenommen haben und die grossen Fortschritte die von Übung zu Übung festgestellt wurden. Die sehr positiven Rückmeldungen zum Fahrzeug und der Leiter haben mich gefreut und mir bestätigt, dass wir die Beschaffungsgruppe eine sehr gute Arbeit gemacht haben. Oder man kann auch wie in der Werbung sagen (mier händ eifach üse Job gmacht). Jetzt möchte ich mich einfach nochmal bei allen, die in Irgendeiner Form an der ADL mitgewirkt haben und noch werden, für Ihren Einsatz recht herzlich bedanken und Ihnen sagen, dass es mir sehr viel Freude gemacht hat mit euch zusammen zu Arbeiten.

Ich wünsche allen noch einen schönen Abend und allzeit unfallfreie Fahrt!

Euer Motf Of

Lt Fries Thomas

8. Personelles

8.1 Bestand

Die Feuerwehr Unterägeri besteht per Data aus:

13 Offiziere

14 Unteroffiziere

10 Gefreite

39 Soldaten (davon 1 Arzt)

2 Administration

2 PR-Verantwortliche

13 Rekruten

Total 93 AdF

8.2 Eintritte

Patrick Gisler 2. Zug Pirmin Niederröst 3. Zug

Roger Bachmann 1. Zug Urs Wittenwiler 1. Zug

Lukas Nussbaumer 1. Zug Nikola Pavlovic 1. Zug

Severin Dittli 2. Zug Kilian Iten 2. Zug

Frorian Albisser 4. Zug Silvan Arnold 4. Zug

Hubert Heinrich 4. Zug Stefan Moos 4. Zug

Rania Rodel 6. Zug

Gisler Patrick und Niederröst Pirmin haben den Grundkurs bereits besucht. Die restlichen werden den Grundkurs im kommenden Jahr besuchen. Ich danke euch allen für eure Bereitschaft, einen Teil eurer Freizeit der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.

Wir nehmen die neuen Kameraden nun per Handschlag in die Feuerwehr auf und wünschen ihnen eine erfüllende Zeit.

Folgende Personen haben neue Funktionen übernommen:

WM Martin Heinrich Mot-Of Stv

Kpl Felix Iten AS-Gerätewart

Gfr Daniel Iten Mat.-dienst Stv

Sdt Markus Nussbaumer AS-Geratewart Stv.

Weiter hat WM Martin Heinrich die Leitung vom 4. Zug während der Abwesenheit vom Lt Gregor Schuler übernommen.

Auch euch herzlichen Dank!

8.3 Austritte

Lt Alex Iten 3. Zug

Lt Herbert Häusler 4. Zug

Lt Hans-Peter Niederberger 5. Zug

Kpl Martin Iten 2. Zug

Sdt René Henggeler 1. Zug

Sdt Lukas Iten 2. Zug

Sdt Roland Müller 2. Zug

Lt Alex Iten Jahrgang 1968 Eintritt in die Feuerwehr 1989 im damal 2. Löschzug der später zum 3. Zug wurde.

1993 Beförderung zum Korporal, 2005 zum Wachmeister ernannt, besuchte er drei Jahre später 2008 den Offizierskurs.

Im 2009 wurde er an der Delegiertenversammlung für 20 Jahre Feuerwehrdienst geehrt. Nach dem Rücktritt von Lt Hans Müller übernahm er die Führung des 3. Zuges die er im vergangenen Jahr Lt Ruedi Schilig übergeben hat.

Lieber Alex, seit dem Kindergarten bist du mir ein treuer Weggefährte. Ausser dem Beruf und der Frau haben wir so manches gemeinsam erlebt. Eigentlich hatte ich mir unseren Austritt auch gemeinsam vorgestellt. Du bist zwar ohne mich der Feuerwehr beigetreten und trittst nun auch ohne mich aus. In dieser Hinsicht scheint es eine Art Schicksal zu sein.

Alex verlässt uns aufgrund der steigenden beruflichen Belastung auf eigenen Wunsch. Ist schon speziell dich aus beruflichen Gründen an deinem Arbeitsort aus der Feuerwehr zu verabschieden.

Lieber Alex ich wünsche dir beruflich ruhigere Zeiten und für die neu gewonnene Zeit alles Gute und geniesse diese Zeit mit deiner Sandra.

Lt Herbert Häusler Jahrgang 1963 Eintritt in die Feuerwehr 1984 bei den Motorspritzlern der heutige 4. Zug. 1989 zum Korporal befördert, 1993 zum Wachmeister ernannt. 2000 besuchte er den Offizierskurs. Die Ehrung für 20 Jahre Feuerwehrdienst durfte er an der Delegiertenversammlung des Kantonalen Feuerwehrverbandes 2004 entgegen nehmen. Nebst Fähnrich war Herbert unser Kurs-, Veranstaltungs- und Wettkampfchauffeur. Viele Teilnehmer der kantonalen Atemschutzwettkämpfe wären ohne Herbert und „seinem“ Rämsel 7 nicht so bequem heimgekommen. Oder die legendäre Fahrt nach der Offübung von der Ramenegg ind die Halsegg bei der unser ehemaliger Adjudant Peter Aebi glaubte wir nähmen eine Abkürzung, die Fahrten an die Delegiertenversammlungen, oder an die SFV-Kurse. Sein unermüdlicher Einsatz wenn es etwas zu tun gab. Die Mitarbeit bei der Restauration der Sylvia welche heute in der Obhut der IG MS36 steht. Für die Nichtwissenden unter uns Sylvia ist eine Motorspritze. Die langen Einsätze an den Feuerwehrbällen. Für alle die in der Zwischenzeit nachgerechet haben, jawohl Herbert verlässt uns nach der dritten Ehrenrunde nach geleisteten 30 Jahren Feuerwehrdienst.

Lieber Herbert für deinen unermüdlichen Einsatz als MWD Gruppenchef Zugführer des Techzuges und deine Kammeradschaft möchte ich dir ganz Herzlich danken. Ich wünsche dir beruflich wie privat nur das Beste.

Lt Hans-Peter Niederberger Jahrgang 1963 Eintritt 1986 im Verkehrsdienst. 1994 zum Korporal befördert, 1998 zum Wachmeister ernannt besuchte auch er den Offizierskurs im 2000. Auch Hans-Peter gehört zu den Geehrten. Er durfte diese im 2006 entgegennehmen. Nach Herbert ist nun ein Einfaches zu rechnen. Auch er ist einer der Langläufer mit drei Ehrenrunden und 28 Jahren Feuerwehrdienst.

Wer Hans-Peter näher kennt weiss seine ruhige Art zu schätzen. Als ausgezeichneter Berufsmann hat er uns viele mit seinen Kunstwerken verblüfft.

Lieber Hans-Peter, auch dir gilt mein Dank. Dir wünsche ich ebenso viel Gutes im beruflichen wie im privaten Leben.

Die Brüder Kpl Martin Iten Jahrgang 1983 und Sdt Lukas Iten Jahrgang 1985 auch als s’Schwänders bekannt habe uns nach dem Schritt in die Selbstständigkeit aus beruflichen Gründen verlassen. Beide haben sich für heute Abend entschuldigt. Als eingefleischte Atemschützler waren beide immer Feuer und Flamme. An dieser Stelle von hier aus beiden ein herzliches Dankeschön und für beide jungen Familien alles Gute.

Sdt René Henggeler Jahrgang 1983 ist 2007 der Feuerwehr im 1. Zug beigetreten. Ein Jahr später besuchte er den Grundkurs für Atemschutzgeräteträger. Als engagierter Berufsmann konnten René für den Elektrozug gewonnen werden. René verlässt uns aufgrund seines Wohnortwechsels. Auch ihm und seiner jungen

Familie wünschen wir alles Gute und unseren Kameraden in Arth gratulieren wir zum Gewinn eines sehr engagierten und pflichtbewussten Kameraden.

Sdt Roland Müller Jahrgang 1971 Eintritt 2009 im 2. Zug. Er hat es immer gut verstanden den Spagat zwischen seinem Amt als Gemeinderat und seiner Tätigkeit in der Feuerwehr als Atemschützler und Elektriker zu bewerkstelligen. Steigende Anforderungen haben auch ihn leider bewogen seinen Rücktritt bekannt zu geben. Nun hoffe ich, das er was Feuerwehrgeschäfte im Gemeinderat betreffend nicht mehr als befangen gilt und auch nicht in den Ausstand treten muss, und in ihm eine weitere Stütze zu finden der unseren Wehrchef noch mehr unterstützen kann. Wie heisst es in de Politik? Jede Stimme zählt!

Roli dir wünsche ich ein gutes Händchen in den Entscheidungen welche du in deinem Amt, das du nun schon in der zweiten Periode inne hast, zu treffen hast und eben so alles Gute im Beruf sowie im Privaten.

Wir werden nun unsere Kameraden mit Handschlag aus dem Dienst verabschieden.

9. Beförderungen

Wie im letzten Jahr bekannt gegeben, habe sich Lt Daniel Iten und LT Marco Lüthold bereit erklärt das Amt der Vizekommandanten ad Interim zu übernehmen. Nachdem beide vom Gemeinderat einstimmig bestätigt worden sind, werden sie heute offiziell befördert. Ich darf nun unseren Wehrchef Walter Bruhin bitten die Beförderung vorzunehmen.

Lieber Daniel und Marco herzlichen Dank für die Unterstützung im vergangenen Jahr. Ich freue mich die Feuerwehr in der mir noch verbleibenden Zeit mit euch zu führen.

Weiter bitte ich folgende Kameradin und Kameraden nach vorne

Wm Martin Heinrich 4. Zug

Sdt Inderbizin Urs 2.Zug

Sdt Iten Christian 2. Zug

Sdt Nussbaumer Stefan 2. Zug

Sdt Nussbaumer Markus 2. Zug

Sdt Merz Armin 3. Zug

Wm Martin Heinrich hat den Beförderungskurs zum Offizier in Vitznau mit Bravour bestanden. Ich befördere ihn zum Leutnant.

Die Soldaten Inderbizin Urs, Iten Christian, Nussbaumer Markus und Nussbaumer Stefan haben der Beförderungskurs zum Gruppenführer ebenfalls mit Bravour bestanden. Ich befördere sie zum Korporal.

Euch allen danke ich für das mehr Engagement welches ihr bereit seid zu tragen und wünsche euch in euren neuen Aufgaben viel Erfolg und Genugtuung.

9.1 Ehrungen

De Soldat Markus Huwiler Jahrgang 1969 wird an der kommenden Delegiertenversammlung vom 27.März 2015 in Hühnenberg für 20 Jahre Feuerwehrdienst geehrt. Wir gratulieren heute schon für diese Leistung.

Ich will jetzt eine spezielle Ehrung vornehmen. Ich bitte Patrick Sigrist nach zu treten.

In der Geschäftswelt würde man ihn als indirekt produktiv bezeichnen, da er bei uns im „Tagesgeschäft“ nicht wirklich aktiv mitwirkt. Einige würden sagen es ist ja sein Job. Hört man ihm allerdings zu, spürt man, dass es mehr ist als nur ein Job.

Was genau macht jemanden zum Feuerwehrmann? Die Brandschutzbekleidung, den Grundkurs, sein Name auf der Appelliste, oder einfach das Gefühl das er in seinem Herzen trägt? Nach letzterem zu beurteilen sage ich er gehört zu uns. Lieber Patrick ich danke dir von ganzem Herzen für deine unermüdliche Unterstützung die wir immer wieder auf’s neue erfahren dürfen. Ich hoffe weiterhin auf dein Mitwirken zählen zu können.

10. Ausblick / Vorschau

Nach dem turbulenten Jahresende im letzten Jahr, hatte ich mich zur Verfügung gestellt, für sicher noch ein Jahr mein Amt wahr zu nehmen. An der Herbst-Offizierssitzung habe ich jeden Offizier einzeln gefragt wie es aus seiner Sicht weitergehen solle. Einstimmig wurde es erwünscht, dass ich das Amt für die verbleibenden zwei Jahre behalte. Dies habe ich so auch zugesagt. Einmal mehr Danke für euer Vertrauen.

Meine Ära neigt sich somit langsam aber stetig dem Ende zu und das ist gut so. Wie vorgehend erwähnt sind junge fähige Offiziere am Start.

Es gilt jetzt ihr Handwerk mit einigen Tips und Tricks für’s Politparkett zu ergänzen. Einige strategische Massnahmen werden deshalb bereits im neuen Jahr angedacht und umgesetzt werden.

Die dringende Aufstockung des Kaders speziell der Offiziere muss angegangen werden.

Die holprige Erweiterung des Depots wird uns in den kommenden

Monaten weiterhin auf Trab halten. Im Bereich Materialdienst steigen die Anforderungen weiter und die zu bewerkstelligen Aufgaben können so nicht mehr ohne grossen zusätzlichen Aufwand erfüllt werden. So wurde uns zugesagt das mit den neuen Gebäuden eine Materialdienststelle in Kombination mit dem Hausdienst geschaffen wird.

Mit dem Projekt Feuerwehr 2015 sollen die Kernaufgaben von Dienstleistungen aussortiert werden. Die Aufgaben der Feuerwehren sollen einheitlich und gleich gehandhabt werden. Weiter soll das Ansehen, der Stellenwert sowie die Wertschätzung von Dienstleistenden gesteigert werden und deren Arbeitgeber zur Freistellung animiert werden. Zumindest soll sichergestellt werden, dass Dienstleistende keine Nachteile wiederfahren.

Es bleibt also spannend.

11. Wortmeldungen

Herr Walter Bruhin FSK-Präsident

AFS Hans Peter Spring

Kantonaler Feuerwehrverband

12. Schlusswort

Der nächste Rapport findet am 14.11.2015 19:00 statt.

Zusammen konnten wir viel erreichen. Doch wer rastet der rostet.

Machen wir unermüdlich weiter und führen wir unseren Auftrag mit Stolz und Ehre zum Wohl des Dorfes aus.

Ich wünsche uns und unseren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit, einen guten Jahreswechsel und schliesse den Rapport mit unserem Leitspruch:

Gott zur Ehr

dem Nächsten zur Wehr

dem Feuer zum Trutz

dem Dorfe zum Schutz

Unterägeri 22. November 2014

Der Kommandant

Hptm Enzo Serratore