Rapport vom 24.11.2012

Jahresschlussrapport 2012

1. Begrüssung

Sehr geehrte Gäste, liebe Kameraden, geschätzte Damen und Herren.

Ich heisse Sie alle zum Rapport 2012 der Feuerwehr Unterägeri recht herzlich willkommen.

Leider beginne ich den diesjährigen Rapport mit einer traurigen Nachricht. Am vergangenen 21.11.2012 ist der langjährige Gemeinderat und Vorsteher des Feuerschutzes, Max Toggenbuger mit Jahrgang 1932 verstorben. Max hatte zusammen mit seiner Frau die Patenschaft für unser Rämsel 3 übernommen. Wir erbieten seiner Familie und den Angehörigen von hier aus unser tiefstes Mitgefühl. Ich darf Sie nun bitte sich zu eine kurzen Schweigeminute in gedenke an Max zu erheben.

Ich darf nun folgende Gäste namentlich begrüssen:

Vom Gemeinderat Unterägeri

Herr Josef Ribary, Gemeindepräsident und Alt-Kommandant

Herr Beat Iten, Vizepräsident

Herr Walter Bruhin, Feuerschutzkommissionspräsident

Herr Roland Müller, Vorsteher Soziales & Gesundheit

Herr Josef Iten-Nussbaumer, Finanzen

Von der Gemeindeverwaltung

Herr Patrick Sigrist, Abteilungsleiter Sicherheit & allg. Dienste

Feuerschutzkommission und Brandschutzkontrolle Berg

Herr Josef Schatt

Leiter GFS

Herr Bruno Iten

Gebäudeversicherung und Amt für Feuerschutz des Kantons Zug

Herr Max Uebelhart

Vom Feuerwehrverband des Kantons Zug

Herr Marcel Wicky

Unser zugeteilter Instruktor

Hptm Beat Obrist

Von den benachbarten und befreundeten Feuerwehren

Oberägeri Kdt Hptm Franz-Josef Wyss

Oblt Hubert Rickenbacher

Oblt Alois Rogenmoser

Menzingen Kdt Hptm Karl Nussbaumer

Lt Markus Hartmann

Neuheim Oblt Werner Iten

Wm Barbara Kessler

Baar Kdt Maj Peter Utiger

Kpl Christof Studer

Zug Oblt Guido Birnbaumer

Oblt Hanspeter Truttmann

Steinhausen Lt Alexander Müller

Fw Heinz Christen

Cham Kdt Maj Roland Scherer

Oblt Urs Wittenbach

Risch Olt Andreas Dettling

Obl Hansruedi Schneider

Hünenberg Lt Meindert de Jong

Wm Armin Würsch

Walchwil Kdt Hptm Seppi Roth

Oblt Walter Hürlimann

Sattel Kdt Hptm Oskar Schuler

Lt Roman Iten

Von den Partnerorganisationen

RDZ Leiter Herr Andreas Müller

ZSO Kdt Hptm Daniel Enzler

Zuger Polizei Ägeri WM Markus Bucher

Kpl Patric Weibel

Altkommandanten Hans Merz, genannt Bödler

Franz Häusler

Entschuldigungen

Herr Regierungsrat Beat Villiger

Obstlt Hans-Peter Spring

Gemeindeschreiberin Frau Sylvia Derrer Pape

Diverse Pressevertreter

2. Einleitung

Kritik zu üben ist immer ein Einfaches. Sei es nun im Beurteilen eine Trainers, einer Mannschaft, eines Politikers oder sonstiger erbrachter Leistungen oder Arbeiten.

Wer sich aber zutraut Kritik zu üben sollte sich genau darüber Gedanken machen, was kritisiert wird oder besser wie kritisiert wird. Kritik kann destruktiv und polemisch vorgetragen werden, oder eben so wie es jeder gerne hätte sachlich, konstruktiv und aufbauend. Kritik aus verletztem Stolz oder gar aus Trotz bringt nicht, schürt Gehässigkeiten und führt letztendlich zur totalen Demotivation.

Es ist nicht immer einfach etwas vorzubereiten, sich vorne hinzustellen und vorzutragen um anschliessend eine Abfuhr zu erhalten. Es mögen sich doch alle diese selbsternannten Besserwisser und –macher einmal Gedanken machen, was sie zum Gelingen dazu beigetragen haben.

Wie immer und überall ist es immer nur das Kollektiv das zum Erfolg führt. Sich gegenseitig zu stützen und unterstützen, einander weiterbringen um dann gemeinsam die Lorbeeren entgegen zu nehmen.

Eine Weisheit war, ist und wird auch immer bleiben:

"Wer sich einsetzt, setzt sich aus".

Lassen wir also diejenigen die sich einsetzten nicht im Regen stehen.

3. Einsätze

Im vergangenen Jahr wurden folgende Einsätze geleistet.

8 Brandeinsätze

Kaminbrand (Fehleinschätzung von Passant)

Küchenbrand

Brand Holzhaus

BMA Wohnheim (ausgelöst durch Wasserdampf in Küche)

Brand Grill

BMA Handtaster Coop

Holzerwagen in Brand

Führungsunterstützung für Fw Baar

2 technische Hilfeleistungen

Wasserleitungsbruch

Überhitzte Heizung mit Wasserdampfaustritt

4 Ölwehr Einsätze

Öl auf der Zugerstrasse

Ölspur auf Lorze

Ölspur auf Lorze

Ölverschmutztes Wasser im Lichtschacht

6 Elementareinsätze

Blechdach befestigen (Sturmschaden)

Kontrolleinsatz abgedecktes Dach (Sturmschaden)

Baum auf Strasse

Elementarereignis

Wassereinbruch

Schneelast

1 Sonstige

Traghilfe RDZ

Total gingen bisher 21 Aufgebote bei der Feuerwehr ein.

Bei allen Einsätzen kamen weder Personen noch Tiere zu schaden.

4. Allgemeine Ausbildung

Geschätzte FW Kameraden, geschätzte Gäste

Ich möchte das Jahr unter den Themen Rückblick, Ziele 2012 der Mannschaft und des Kaders, Ausbildung, Kurse, Einsatzübungen, Wettkämpf und Ziel für das 2013, nochmals kurz Revue passieren lassen.

Manchmal ist es nicht einfach in einer Position zu sein, die einiges neben dem Alltagsleben fordert. Es benötigt Zeit, Ideen und vor allem gute Leute und ein gutes Umfeld.

Ich glaube, man kann dass alles nur so bewältigen, wenn man seine Zeit selber einteilen kann ein gutes Team im Geschäft hat und ein guter Freundeskreis im Rücken hat. Die Motivation und die Wichtigkeit der FW sind in letzter Zeit abhandengekommen und gemeinsam müssen wir wieder zu einer schlagkräftigen Ausbildung und Einsatzführung kommen.

4.1 Rückblick

Die Jahresziele 2012 beim Kader haben gezeigt, dass wir mit einem interessanten Programm und einer attraktiven Ausbildung mit Spass, Begeisterung und Disziplin in der Mannschaft vieles erreichen können. Ein unmotivierter Feuerwehrmann lässt ich motivieren und findet es wichtig an jeder Übung teilzunehmen.

Es ist wichtig, der Mannschaft Ziele vorzugeben und die dann zu verfolgen und gemeinsam am Ende des Jahres zurückblicken können.

Sinnvolle und vor allem auf die Bedürfnisse der Bevölkerung zugeschnittene Ausbildungen machen Spass!

Ich denke, wir haben mit dem neuen Ausbildungskonzept gute Voraussetzungen geschaffen und können somit auf eine einsatzbezogene und fachlich gute Ausbildung zurückgreifen.

Es war für mich ein erfülltes Ausbildungsjahr in dem Alle ihr Bestes gegeben haben.

Vom Lektionsblatt bis zur Aussuche des Arbeitsplatzes, immer mit der eigenen Sicherheit im Vordergrund und dem Schwergewicht für den Ernstfall.

Wer ein Optimist ist, ist mit Herzblut dabei!

Hier sehen wir einige interessante und praxisbezogene Ausbildungsbilder, die neue Einsatzbekleidung trägt sein Gutes dazu bei und man ist motiviert und interessiert. Ein Dank an die Mannschaft für die Bereitschaft mit dem Kader zu mitzuüben.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, an die, die während des Jahres die Übungen besucht haben und somit beigetragen haben, die FW wieder auf den neusten Stand gebracht haben. Es soll die motivieren, die immer etwas auszusetzen haben, die immer etwas nicht gut finden und die immer etwas Negatives suchen. Ich und glaube viele von Euch- zählen auf die, die die FW aus Leidenschaft, Überzeugung und Freude machen.

An diversen Kursen konnten wir das Feuerwehrhandwerk vertiefen und vieles Neues kennen lernen. Immer wieder ist es interessant zu sehen, wie die Kurse an Qualität gewinnen. Man baut die halbe Schönau um und man scheut keinen Aufwand. An dieser Stelle ein Dankeschön an die Verantwortlichen und an meine Instruktions-Kammeraden. Es ist für mich toll dabei zu sein.

Zusammen weiterbilden heisst auch zusammen funktionieren.

Vom AS WBK bis zum Dräger Kurs konnten div. Leute an den Kursen teilnehmen. Auch wenn es für Einige etwas früh war, glaube ich, hat es sich gelohnt.

Danke allen, die sich die Zeit genommen haben und sich für die FW weitergebildet haben, auch für Kurse, die nicht obligatorisch waren.

Die Bilder sprechen für sich, falls jemand Bilder benötigt, habe ich noch einige.

Die zwei grossen Einsatzübungen haben gezeigt, dass diese mit einem grossen Aufwand verbunden sind, aber letztendlich ein wichtiger Teil in der Ausbildung sind.

Motiviert und voller Tatendrang werden Lösungen gesucht und ausgeführt. Auch wenn es ein harziger Weg ist, der Erfolg und das Zusammenspiel von div. Organisationen und der Bevölkerung zeigt, dass diese Ausbildung formen mehr und mehr Platz haben müssen.

Speziell hat mich gefreut, dass wir mit Zuger Power an der 1. Internationale Feierfighter Challenge in Interlake teilgenommen haben. Nach einem harten Training durch den Winter und einem Unfall beim Testlauf auf dem Maisbühlhof konnten wir, Gregor, Marco, Roli Iten und meine Wenigkeit uns am 18. Mai 2012 mit den internationalen FW Kollegen messen.

Es war nicht ein Wettkampf wie bei uns. Die Genauigkeit der Preisrichter hat leider von Team zu Team abgenommen. Wir haben aber im Plauschbereich sehr gut abgeschlossen. Drei gute FW Tage werden in Erinnerung bleiben und es war mit dem Rahmenprogramm ein super kameradschaftlicher Anlass.

Immer wieder ein Highlight war auch der Atemschutzwettkampf, der ein fester Platz in unserem Programm gefunden hat. Wieder einmal war es interessant und streng, aber es ging auch lustig zu und her an diesem Tag in Cham. Mit der Glanzleistung vom jungen Team und dem erfahrenen zweiten Team, konnten wir den dritten Platz feiern.

Gratulation allen, die dabei gewesen waren. Da zeigt sich, ob die Ausbildung den richtigen Standard hat und ob man für den Einsatz bereit und genug fit ist.

Auch beim Feiern haben, glaube ich, alle den ersten Preis gewonnen, die schöne Ausfahrt an die Beach Party werden wir wohl nicht vergessen!!

Merci an Herbi für den guten Fahrdienst. Wir sind immer gut und gesund chauffiert worden!

Den Gesundheitstest möchte ich allen ans Herz legen. Nimmt euch die Zeit euren Körper gratis zu testen. Eine gute Sache, die jedem etwas bringt, auch wenn viele meinen, sie seien fit genug. Der Check findet wiederum im Januar 2013 mit Oberägeri statt. Wer gehen muss, wird durch Urs, als Kursverantwortlichen aufgeboten.

Kameradschaft ist ein wichtiger Teil, der in der Feuerwehr gross geschrieben wird. An diversen Anlässen, die immer von den gleichen Kameraden organisiert und besucht werden, konnte man nicht nur über die FW fachsimplen, sondern auch mal über andere Themen reden.

4.2Ausbildung 2013

All die Anlässe und Events gehen vorbei und ein neues Ausbildungsjahr steht vor der Tür. Auch für das 2013 haben wir an der letzten Koordinationssitzung viele Ziele fixiert.

Jeder kennt den Maschinisten Dienst. Jeder kennt, jeder kann, und jeder hat…etc.

Kader wie Mannschaft werden an diesen Zielen gemessen und die Ausbildung wird auf diese abgestützt.

Für das Erreichen dieser Ziele ist jeder alleine verantwortlich und so hoffe ich, dass jeder mit der ganzen Feuerwehr diese erreichen möchte und erreichen kann.

Das Ausbildungsprogramm und die 3. Jahresplanung sind bereits abgeschlossen und im Kasten ausgeschrieben. Die 3. Jahresplanung wird im 2013 abgeschlossen und muss im 2014 neu gestaltet werden. Danke allen Offizieren, dem Motof und dem Materialdienst, die auch hoffentlich im 2013 alles wieder ermöglichen.

Interessante Übungen sollen helfen, fachgerecht und interessant auszubilden. Die Bilder zeigen das kein Aufwand zu klein ist, um unsere Feuerwehr, einsatzbezogen auszubilden.

Ich und das Kader freuen uns, wenn auch im 2013 die Lektionen von allen besucht werden, um so, schlagkräftig für den Einsatz bereit zu sein.

Zum Schluss bleibt mit nur noch mit einem Applaus danke zu sagen.

Es war ein strenges Jahr, ein Auf und Ab, viele Diskussionen, viel Arbeit, viele gute Gespräche, viele schöne Erlebnisse und vor allem hatten wir eine gute gemeinsame Zeit.

Mir würde die Feuerwehr fehlen!


Einen guten Abend und "pfuused" gut.

Vize Kommandant Oblt Beni Schnüriger

4.3 Rapporte & Kurse

Folgende Kurse und Rapporte wurden oder werden noch besucht.

ERFA – Treffen AS & VD

Elektrodienst & Löschzüge

Sanität & MWD

Kommandanten

Kantonale Kurse & WBK

WBK Instruktoren

WBK Kdt & Vize-Kdt

Grundkurs Neueingeteilte

Grundkurs Offiziere & Unteroffiziere

Grundkurs Neueingeteilte VD

Beförderungskurs

Offiziere & Unteroffiziere

DV KFV

WBK Offiziere & Unteroffiziere

Instr. & Kdt-Rapport

4.4 Einsatzübungen

4.5 Wettkämpfe / GES-Check

4.6 Kameradschaft

4.7 Ziele Kader und Mannschaft 2013

5. Spezialisten Ausbildung

Sehr geehrte Gäste, geschätzte Kameraden

Ich werde euch über die Spezialisten der Feuerwehr berichten.

Der Atemschutz den ich selber führen darf, ist im Frühling nach Küssnacht gereist, um im Seilpark die Kondition zu testen. Es sind alle stark ins Atmen gekommen, das Gerät störte wo es nur konnte. Dies hat die einen sogar zum früheren Ausstieg bewogen. Trotzdem war es eine gelungene Sache die in der Schwendi bei Steak und Bier endete.

Beim Atemschutzwettkampf der Papierfabrik in Cham haben wiederum 2 Trupps ihr Bestes gegeben. Es war ein sehr strenger, gut organisierter Wettkampf. Nur ein wenig Glück hat gefehlt, dass uns alle wieder um den ersten Platz beneidet hätten.

In diesem Jahr hatten wir auch die Gelegenheit Abbruchhäuser abzusuchen, mit der Sanität die Übergabestelle zu üben und am Heuturm mit der Selbstrettung zu kämpfen.

Das Üben zusammen mit der Feuerwehr Oberägeri hat auch dieses Jahr wieder hervorragend geklappt. So durften wir an einer sehr gut organisierten Übung teilnehmen.

Ich hoffe dass die Zusammenarbeit in Zukunft auch bei Ernsteinsätzen klappt.

Ich bedanke mich beim Kader und der Mannschaft für gute Zusammenarbeit.

Der Elektrodienst hat im Frühling beim Bommerhüttli Freileitungen runter geschnitten, was so mancher ins Staunen gebracht hat. Denn von der Spannung der Drähte wurden alle überrascht. Auch das Stangen besteigen hat noch ein wenig Überwindung gebraucht, zumindest für die, die es zum Ersten Mal gemacht haben. Zudem haben sie auch die verschiedenen Trafostationen besucht damit sie Bescheid wissen wenn es brennt.

Die gemeinsame Liftübung mit dem TH Zug war auch sehr Interessant. Obwohl der Instruktor der Firma Schindler eine Lebensmittelvergiftung hatte und immer über das Geländer schauen musste.

Th Zug hat die Tiefenrettung geübt, aus einem sehr engen Schacht mussten sie eine Person retten. Ein Highlight war sicher die Gleitschirm Rettung von einer Tanne. Dank der Hilfe der FFZ, die mit dem Hubretter den Piloten gesichert haben, damit unsere Leute realistisch üben konnten, wurde die ganze Sache zu einer sehr gelungenen Übung, die den neuen Chef Lt Urs Blesinger stolz gemacht hat.

Auch der Sanitätszug unter der neuen Führung von Reto Casutt hat geübt, sie haben wie schon erwähnt mit dem Atemschutz die Übergabestelle geübt. Und in Baar durften sie an einer Übung mit der Notorganisation mitmachen. Trotz strömendem Regen haben sie Zelte aufgestellt und mit vollem Elan an der Übung mitgearbeitet.

Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit und wünsche noch einen schönen Abend.

6. Motorwagendienst

Werte Gäste, geschätzte Kameradinnen und Kameraden Ich darf Euch über die Tätigkeit im Motorwagendienst des laufenden Jahres informieren.

6.1. Bestand

am 1. Januar 2012 29 Motorfahrer

davon 9 Chargierte

6.2. Fahrtraining

Das TankLösch Fahrzeug Kurzbezeichnung TLF ist das Herzstück einer Feuerwehr

  • es ist das 1. Fahrzeug das ausrückt bei einem Brand
  • es hat sofort eine große Menge Wasser zur Verfügung
  • es kann sofort mit 2 Strahlrohren Brandbekämpfung gemacht werden
  • es kann in der Nacht sofort Licht erzeugt werden
  • es hat sofort das wichtigste Material und Werkzeug zur Verfügung
  • und das alles wird von einem Motorfahrer Vorort gebracht und Bedient.

Das heisst, jeder Motorfahrer muss das TLF im Griff haben weil es sein kann, dass jeder von ihnen als erster im Depot ist und somit automatisch mit dem TLF ausrückt.

Darum lautete das diesjährige Jahresziel

Jeder Motorfahrer beherrscht das TLF!

Das der Motorfahrer das TLF im beherrscht, braucht es eine gute Ausbildung, ein 100% Übungsbesuch, gute Motivation und ein grosses Interesse an Fahrzeugen und Gerätschaften.

Der alljährliche Gruppenchefkurs wurde in diesem Jahr am Samstagmorgen, 28. April 2012 zum Vierzehnten Mal durchgeführt. Das Programm war sehr Interessant gestaltet.

Der erste Teil wurde durch eine Postenarbeit gestaltet an dem die Gruppen Chefs Ihre Fahrpraxis erweitern konnten und den Pumpendienst am TLF vertiefen konnten.

Nach dem feurigen Znüni im Alosen, wo die einen ins Schwitzen kamen, waren alle wieder gestärkt. Auf dem Programm stand nun die Besichtigung und Begehung der Seewasseraufbereitungsanlage Ägerital.

Duss Erich, von der Wasserversorgung Oberägeri, informierte uns über die Technischen Daten und die Funktion der Anlage, zeigt uns die Pumpstationen, die Filteranlagen sowie die Zentrale. Es war für alle eine sehr interessante und eindrückliche Besichtigung.

Im Verkehrsdienst hat Lt. Hans-Peter Niederberger und Lt. Urs Blesinger mit Ihre Verkehrsleuten das Alljährliche Fahrtrainig im Hebst durchgeführt welches immer mit 100% besuch belohnt wird Danke Hanspeter.

6.3. Weitere Aktivitäten

Am Fahrerkurs für Lieferwagen vom 10. März 2012 in Hinwil

der zum zweiten Mal durchgeführt wurde, haben Pius Niederberger und Sven Iten teilgenommen.

An diesem Kurs hat Jeder Teilnehmer die Möglichkeit, die Fahrsicherheit und das Verhalten im Grenzbereich auf verschiedenem Untergrund und Situationen, praktisch zu üben.

Der sehr beliebte und lehrreiche Fahrerkurs für LKW in Betzholz, Hinwil vom 1. Dezember 2012 wird besucht von:

Sdt Philip Widmer 4. Zug

Sdt Richard Iten 4. Zug

6.4. Neue Fahrer

Dieses Jahr können wir drei neue Fahrer melden.

Folgende Kameraden sind bereit, mehr Verantwortung zu tragen:

Wm Rolf Büchi 1. Zug

Kpl Marcel Furrer 4. Zug

Sdt Florian Aeschlimann 4. Zug

Florian Aeschlimann ist bereits im Besitz der entsprechenden Fahrprüfung, die er im Militär absolviert hat.

Marcel Furrer war bereits in der Feuerwehr Baar als Motorfahrer tätig und ist somit ebenfalls schon im Besitz der Führerprüfung

Rolf Büchi war bereits einmal Motorfahrer in der Feuerwehr Unterägeri. Er hat noch etwas übrige Zeit gefunden und ist nun

zusätzlich wieder als Motorfahrer dabei.

Florian, Marcel und Rolf werden bis Ende Jahr noch den Motorfahrer-Einführungskurs absolvieren und dann in eine Gruppe eingeteilt. Am Motorfahrer-Rapport vom 4. Januar 2012 werden die Beiden zum Motorfahrer befördert.

6.5. Schlusswort

Ich bedanke mich bei allen Motorfahrern für die geleistete Arbeit und die gute Unterstützung. Ich wünsche allen noch einen schönen Abend und allzeit unfallfreie Fahrt!

Euer Motorwagen Offfizier

Lt Thomas Fries

7. Personelles

7.1 Bestand

Die Feuerwehr Unterägeri besteht per Data aus:

13 Offiziere

11 Unteroffiziere

13 Gefreite

56 Soldaten

8 Sanitäter ( davon 1 Arzt)

1 Rekrut

2 Administration

1 PR-Funktionär

Total 105AdF

7.2 Eintritte

Auch im letzten Jahr sind wieder junge Leute zu uns gestossen. Diese besuchten und absolvierten den GK für Neueingeteilte mit Bravour. Ich darf nach vorne bitten:

2. Zug Sdt Alfred Fleischmann

2. Zug Sdt Remo Inderbitzin

2. Zug Sdt Urs Inderbitzin

2. Zug Sdt Stefan Nussbaumer

3. Zug Sdt Armin Merz

6. Zug San Sdt Sandra Kaufmann

Weiter bitte ich nun Lt Jean-Daniel Iten

In Folge Umzug nach Unterägeri hat sich Jean-Daniel bei mir gemeldet, er würde gerne bei uns Mitmachen. Bei der Feuerwehr Boswil war er in der Funktion eines Leutnants. Als ausgebildeter schweizerischer FW-Instruktor, ist er für uns eine besondere Bereicherung.

Wir werden sie nun per Handschlag aufnehmen. Ich wünsche ihnen eine freudenvolle, glückliche Zeit welche mit viel Genugtuung erfüllt sein möge.

Zusätzlich zu uns gestossen sind:

Rekrut Martin Merz, 4. Zug wird den Grundkurs im kommenden Frühjahr besuchen

Marcel Wicky hat als freier Mitarbeiter die Öffentlichkeitsarbeit übernommen.

7.3 Austritte

Ich möchte nun folgende Kameraden nach vorne bitten

2. Zug Sdt Josef Furrer

2. Zug Sdt Hans Inderbitzin

2. Zug Gfr Paul Müller

4. Zug Andreas Bircher

4. Zug Sdt Wolfgang Brunner

Sdt Josef genannt Sepp Furrer

Jahrgang 1972 seit 01.01.1992 in der Feuerwehr. Als Atemschutzgeräteträger und Motorwagenfahrer hat er stets zuverlässig seinen Dienst getan. Sepp verlässt uns leider vorzeitig auf eigenen Wunsch, sind doch die beruflichen Herausforderungen angestiegen. Sepp ich danke dir für deine geleistete Arbeit und wünsche dir und deiner Familie alles Gute für die Zukunft.

Sdt Hans Inderbitzin

Jahrgang 1964 seit 01.01.1985 in der Feuerwehr.

Auch Hans ist Atemschutzgeräteträger. Als Lastwagenfahrer hat er es immer wieder verstanden in seiner Funktion als MWD-Gruppenchef sein wissen weiter zu geben und seine Kameraden mit Tipps aktiv zu unterstützen. Auch bei dem Bier danach wusste er uns mit seiner humorvollen Art immer wieder zu unterhalten. Ich sage da nur Mann mit Rossschwanz gesucht, Frisur egal. Hans

verlässt uns altershalber. Hans ich danke dir für deine Geleistet Arbeit und deine Kameradschaft. Durch den Beitritt deiner Söhne hast du zum Fortbestand der Gattung Homo anti pyromansis beigetragen. Wir wünschen die alles Gute für deine Feuerwehr lose Zeit.

Gfr Paul Müller

Jahrgang 1966 seit 01.01.1987 in der Feuerwehr. Wie Hans ist auch Paul Atemschutzgeräteträger und Motorwagenfahrer. Zusätzlich war Paul in der Technischen Hilfe Gruppe eingeteilt. Wenn ich Paul beschreiben müsste, so würde ich ihn als ruhiger aber bestimmter Kameraden beschreiben. Auch Paul verlässt und vorzeitig auf eigenen Wunsch. Paul wir wünschen auch dir alles Gute für deine Zukunft.

Sdt Andreas Bircher

Jahrgang 1964 seit 01.01.1992 in der Feuerwehr. Als stets zuverlässiger Kamerad konnten wir immer wieder auf deine Dienste zählen, obschon es als Geschäftsinnhaber und -führer nicht immer einfach ist, sich Zeit frei zu schaufeln. Andreas verlässt uns nach zwanzig Jahren Feuerwehrdienst altershalber. Andreas auch dir steht unser Dank zu. Wir wünschen dir alles Gute für die Zukunft.

Sdt Wolfgang Brunner

Jahrgang 1964 seit 01.01.1995 in der Feuerwehr. Wolfgang war nebst eingefleischter "Motorspritzler" auch Motorwagenfahrer. Auch Wolfgang verlässt uns altershalber. "Wolfi wir danken auch dir für deine Dienste und wünschen dir für deinen Feuerwehrruhestand alles Gute".

7.4 Varia

Lt Hans-Peter Niederberger und Lt Herbert Häusler haben sich entschieden eine zweite Ehrenrunde anzuhängen. Ich danke euch recht herzlich für euer Engagement und freue mich auf ein weiteres gemeinsames Jahr. Hans-Peter wird im Verkehrsdienst etwas zurücktreten und gibt die Leitung an Lt Urs Blesinger ab. Urs dir wünsche ich viel Erfolg und eine glückliche Hand mit deinem neuen Zug.

8. Beförderungen

Ich bitte nun folgende Kameradin und Kameraden nach vorne

Kpl Schillig Ruedi

Sdt Casutt Reto

Sdt Heinrich Martin

Nachdem sie den Weiterbildungskurs absolviert haben darf ich nun folgend Ernennungen vollziehen

Kpl Schillig Ruedi wird Zugführer-Stellvertreter im 3. Zug ich befördere ihn zum Leutnant.

Std Casutt Reto wird Zugführer im Sanitätsdienst ich befördere ihn zum Korporal

Sdt Heinrich Martin 4. Zug befördere ich zum Korporal

Euch allen danke ich für das mehr Engagement welches ihr bereit seid zu tragen und wünsche euch in euren neuen Aufgaben viel Erfolg und Genugtuung.

9. Ausblick / Vorschau

Was lange währt wird endlich gut. Seit nun diversen Jahren sind wir an der Planung für ein Leitern Fahrzeug. Nun gilt es die letzte Hürde zu nehmen. Am 10. Dezember wird über den Kredit für die Beschaffung des Leitern Fahrzeuges abgestummen. Eine Gruppe bestehend aus AdF der Feuerwehren aus Ober- und Unterägeri haben zuerst eine Vorstudie als Entscheidungsgrundlage für die beiden Gemeinderäte erstellt. Letzen Herbst wurde dann der Auftrag zur Erarbeitung der Vorlage für die Gemeinde Versammlung erteilt. Wir rufen nun an dieser Stelle alle auf, am 10. Dezember an der Versammlung dem Kredit zu zustimmen.

Das nächste grosse Projekt wird der Umbau des Depots sein.

Die Arbeit geht uns also nicht aus.

10. Wortmeldungen

Herr Walter Bruhin FSK-Präsident

Herr Max Uebelhart

Marcel Wicky Kantonaler Feuerwehrverband

11. Schlusswort

Trotz allen aufs und abs. die es im Führen einer Organisation wie die Feuerwehr gibt, hie und da während der Ausbildung die Kritik etwas harscher ausgefallen ist, bleibt zu sagen, dass im Ernstfall bisher alles immer gut geklappt hat.

Das allerdings ist kein Grund sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Um es mit Philip Rosenthals Worte zu sagen: Wer aufhört, sich ständig zu verbessern, der hat aufgehört, gut zu sein.

Ich wünsche nun uns und unseren Familien und all denen die am 21. Dezember nicht am Weltuntergang mitmachen, eine besinnliche Weihnachtszeit, einen guten Jahreswechsel und schliesse den Rapport mit unserem Leitspruch:

Gott zur Ehr

dem Nächsten zur Wehr

dem Feuer zum Trutz

dem Dorfe zum Schutz

Unterägeri 24. November 2012

Der Kommandant Hptm Enzo Serratore